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Restaurants in Frankfurt am Main

Apfelweinwirtschaft Dauth's Hinnerkopp, Frankfurt am Main

Im Herzen von Alt Sachsenhausen ist der die das Gemütliche Apfelweinlokal "Dauth´s Hinnerkopp" seit 1971 das Symbol für Gastlichkeit. Hier wird Ihnen frankfurter Küche und das Stöffche aus der eigenen Kelterei angeboten.

Große Rittergasse 53-59, 60594 Frankfurt am Main
069 615025
www.dauths-hinnerkopp.de/

Öffnungszeiten:

Mo - So: 16:00 - 0:00

Stichworte:

Besitzer: Minibar

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Top Empfehlung:

Gaststätte Mosebach

Sandweg 29, 60316 Frankfurt am Main

Restaurant mit deutscher Küche in Frankfurt a.M., nahe U-Bahn Merianplatz. Kundenzitat: "Nette Hinterhofgarten lädt zum Verweilen ein, klein und nett, für mich DAS Schnitzelparadies, ausschließlich mit frischen Zutaten und das schmeckt man."

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Minibar

MITGLIED

Besitzer

Minibar (01.08.2008)

Das Äpfelweinlokel “Dauth´s Hinnerkopp” entwickelte sich aus einem Küferbetrieb 1971 zur Äpfelweinwirtschaft.

Im Jahre 1987 wurde das Lokal von Wilhelm und Eva Dauth übernommen, sie gaben der Wirtschaft auch ihren heutigen Namen.

Der Wirt Wilhelm Dauth enstammt einer alteingesessenen Familie, die in Sachsenhausen schon jahrhundertelang Wein-und Gartenbau betrieb. Auch deshalb wird an der Tradition des selbstgemachten Äpfelwein festgehalten.

Der Saft vergärt zunächst in Polyestertanks und wird nach der Reife in Eichenfässer zum Ausbau abgestochen (von der Hefe genommen).

In diesen Fässern erhält der Wein dann seinen Geschmack der allgemein bekannt ist und gelobt wird.

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QuetscheHerbert (05.06.2008) •••••

Das ist wieder eines dieser Lokale, die – obwohl in Sachsenhausens Inner-Äppelwoi-Circle gelegen – touristisch nahezu unerschlossen sind. Auch habe ich noch keinen Reiseführer in den Händen gehalten, welcher „Dauth’s Hinnerkopp“ überhaupt erwähnte. Angesichts exponierter Lage verwundert dies zunächst sehr. Diese Verwunderung lässt beim Betreten des Lokals spürbar nach, reduziert sich nach Studium der Speisekarte weiter und nach längerem Aufenthalt erschließt sich das Phänomen gänzlich: Was ist da also los, fragt sich der des Lokals unkundige Leser nun freilich. Habe ich recht?

So lasst mich denn einen Erklärungsversuch aufbauen, der – in Ermangelung objektiver Anhaltspunkte – naturgemäß im Labor des Subjektiven beginnen und enden muß. In diesem Zusammenhang darf ich auch auf meine Ausführungen zur Apfelweinwirtschaft „Zu den drei Steubern“ verweisen.

Doch hier verhält es sich noch ein wenig anders: Die deutlich als Apfelweinwirtschaft qualifizierbaren Räumlichkeiten des „Hinnerkopp“ durchweht ein Hauch von Pilsstube: So haben wir es hier mit einem „richtigen“ Wirtsehepaar zu tun; eine Abwechslung durch jüngeres und wechselndes Servicepersonal entfällt und lenkt die Sicht allzeit und ausschließlich auf den stets sehr freundlichen Wirt, der auch Kellner in Personalunion ist, sowie seine Gattin, der die Prokura für die Abteilung Küche übertragen wurde. Es liegt also ein außerordentlich enges Beziehungsgeflecht „Wirt/Stamm-Gast“ vor, welches vom feinfühligen potentiellen Neugast als Hürde, wenn nicht gar als Mauer wahrgenommen werden könnte und augenscheinlich auch wird. Unterstützt wird dieser Eindruck noch durch einen nahe der Schank positionierten Stehtisch, an dem die Stammgäste unübersehbar ihr Revier markiert haben.

Auch die Speisekarte erweckt nicht den Eindruck, hier würde eine junge, ambitionierte Küche dargeboten. Sie will das auch gar nicht: Typische Frankfurter Äppelwoi-Küche (Rippchen, Rindssolber, Handkäs’, Schnitzel) ergänzt durch temporär wechselnde Gerichte, etwa Frikadellen mit Bratkartoffeln, Wirsing mit Mettwurst oder Rinderleber. Der vielbesungene Salatteller mit Putenbruststreifen fehlt ebenso wie der gelegentlich zu findende Gemüseteller mit Spiegelei. Eine „Macht“ ist in jeder Beziehung die Grüne Soße, die – mit Schmand zubereitet – sowohl höchst schmackhaft als auch sättigend ist. Das sind alles keine Gerichte, mit denen man eine publikumswirksame Samstagabend-Kochshow bestreiten könnte, aber verlässliche Hausmannskost ist es allemal. Und der selbstgemachte Apfelwein ist – wenn ihr mich fragt – auch ohne Fehl und Tadel.

Hier ist alles so, wie es die Wirtsleute und die Stammgäste schätzen, nicht weniger und nicht mehr. Ich diagnostiziere, dass darüber hinausgehende Anpassungen an aktuelle gastronomische Entwicklungen und Trends dort als Selbstverleugnung gelten würden. Und das ist auch gut so, denn an die Apfelweinwirtschaft Dauth’s Hinnerkopp geht eine von mir höchstpersönlich verliehene Ehrung: Lieblingsplatz!

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