QYPE* RANG


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Gourmet Restaurants in Berlin

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Paris Moskau, Berlin

"Kreativ aus Tradition" - im berühmten, kleinen Fachwerkhaus am neuen Hauptbahnhof gelegen - nahezu im Schatten des Kanzleramtes, leigt das PARIS-MOSKAU. Der symbolträchtige Name wurde von Patron Wolfram Ritschl Mitte der achtziger Jahre gewählt, um die Annäherung Rußlands an den Westen und die spannende Rolle Berlins zu thematisieren. Die engagierte, vielgelobte Küche von Sven Holwitt mit fünf Köchen spielt souverän mit diesen transkontinentalen Aspekten. Frei nach dem Motto: "Genuß verbindet". Ein großer, gut gepflegter Weinkeller ermöglicht auch ausgefallene Degustationsmenüs. Der Sommergarten und die diskrete erste Etage bieten besondere Aspekte für Kenner und Geniesser. Im März 2009 feiern wir das 25. Jubiläum.

Alt-Moabit 141, Nähe Bundeskanzleramt und Hauptbahnhof, 10557 Berlin
030 3942081
www.paris-moskau.de/

Öffnungszeiten:

Mo-Fr. 12-15h
Mo-So. ab 18h

Stichworte:

Besitzer: Wolfram

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BerlinerTourGuide (02.01.2009) •••••

Vom letzten Besuch - an Silvester! - kann ich vermelden, dass ich nicht mal meinen im Folgenden offenbarten Holwitt-Trick anwenden musste, um zu gustatorischen “Ooh- und Aah”-Erlebnissen zu gelangen… Zudem war der Augenschmaus-Faktor absolut bemerkenswert, besonders bei der “Wildlachs”-Komposition, die man am liebsten gar nicht zerstört hätte. Besonders im entsprechenden Hirnwinkel haften blieb auch die Geschmackserinnerung an den schlicht klingenden “Auszug von der Cocktail-Strauchtomate” - ich fühlte mich entfernt an die aus Kindheitstagen noch im Gedächtnis befindliche (stets bei Dallmayr in München besorgte, inzwischen glücklicherweise tabuisierte) Schildkrötensuppe erinnert; erstaunlich, was man aus banalen Tomaten machen kann!

Bei solcherlei Kontemplationen stimmten meine französischen Freunde einhellig zu, die mich zu dieser “Fête” eingeladen hatten! Und das mit ihren von Paris (wo sie wohnen) bis in die Bretagne (wo sie Ferien machen) verwöhnten “Michelin”-Zungen…

Holwitt & Co - weiter sooo!
(Dann wird Euch Berlin und die Welt auch die Treue halten, wenn hinterm Haus das Innen-Ministerium aus dem Boden gestampft wird…)

BerlinerTourGuide
(Jan. 2009)

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das geheimnis des herrn holwitt -

oder sollte ich sagen: es ist meins? wie auch immer, ich werd’s euch verraten…

ich war gestern mal wieder essen im PM. dabei hat sich zum wiederholten male bestätigt, was ich bisher schon für mich entdeckt hatte. aber fangen wir vorne an:

weil ich richtig heißhunger hatte, habe ich gleich mit einer soliden grundlage angefangen: einer blumenkohlsuppe. leicht und doch sahnig zerfloss das süppchen im mund. markant und interessant unterschied sich im geschmack ein dunkelrotes “S” im weißen fond. ich hätte geraten: eine art brombeer-aroma. falsch: war portwein-reduktion…

dann zander mit blutwurst, kartoffelpürée und beilagen. und jetzt kommt’s: herr holwitt ist ein mensch, der gerne die natürlichen aromen der materialen, mit denn er arbeitet, zum vorschein kommen lässt; gewürze handhaben er und sein team - zumindest bei den hauptsachen wie fleisch und fisch - sehr sparsam, um nicht zu sagen geizig. ich bin ein großes würzfan - mit der folge, dass diejenigen, die sich gelegentlich darauf einlassen, meine kochkünste zu testen, sich tendenziell beklagen, die sachen seien “überwürzt”... nun ja, dies nur, um meine penchants zu klären… also auch in unserm fall: der fisch: très à la nature - für meinen gusto. aber dann habe ich wieder meinen kleinen holwitt-trick angewandt: verschiedenes zu einem happen kombinieren! ergo: fisch + butterschluppe, fisch + (gut gewürztes) kartoffel-pürée und - das war wohl v.a. gemeint: fisch + blutwurst! die blutwurst würzt den fisch! voilà!

dann hatte ich geordert: hirsch + kalbfleisch mit kräuter-saitlingen. auf dem teller gab’s noch: breite grüne bohnen, butter-schluppen, tranchenweise rote beete, gebratene scheiben von servietten-knödeln, karotten-schnitze und - eingemachte aprikosen mit wachteleiern drauf (nicht zu reden von einer dunklen soße)! außerdem bekam ich gleich die pfeffermühle und salz hingestellt (sonst nicht üblich im PM). also: das fleisch - ihr werdet’s erraten - ganz natur-belassen. ein bisschen pfeffer und ein paar körner salz mussten also dran glauben. das kalb war herrlich rosé-zart, ein wenig blutig noch, keineswegs zu roh. der hirsch ebenso: wie er im wald einherspringt, nur gebraten, mit kantig-aromatischem geschmack, gleich einem guten, kräftigen rot-wein mit viel eisen (so einen aus portugal gab’s natürlich dazu; von all den weinen des hauses, durch die sich der chef persönlich hindurchgetrunken hat, reden wir hier gar nicht…[und dessen zunge hat wohl mehr weine verkostet, als ich bücherseiten gelesen habe - meine wohnung ist nota bene voll von diesem bedruckten papier…]; will sagen: die weine sind sowieso eine extra-klasse im PM). so weit so gut, aber jetzt die kombinationen: das eine mit dem anderen gewürzt! kalb + einen happen würzigen serviettenknödel! hirsch + eine tranche gekräuterter saitling! kalb + rote beete! hirsch + eine scheibe karotte in dunkle soße getunkt - das waren geschmacks- und konsistenzakkorde, wie sie mir munden! oder: das zarte kalb mit den knackigen bohnen, der mürbe hirsch mit einem stück - bewusst nicht schlapp-gekochter - schluppe. aber nun die krönung - und hier hatte ich nichts mehr zu tun, da war die kombi von holwitt schon vorgegeben: die farblich stimmigen packetchen von aprikose und wachtelei - einfach phantastisch! schmilzt auf der zunge, sahnig-sämig, süß und mild-aromatisch, wie ein wachtel-ei-dotter eben! vier von diesen genuss-präparaten habe ich schwärmerisch im mund zerlaufen lassen. das nächste mal probiere ich vielleicht, noch ein stückchen kalb drunter zu schieben…

zu weiterungen kam es dies mal nicht, weil ich auch fleißig die im PM selbstverständlichen, anderswo oft vergeblich gesuchten krustig-würzigen dunkel-brote genossen hatte. man muss wissen, wo man aufhört, selbst wenn man ahnt: das beste kommt noch… (im PM haben mir oft, sehr oft die desserts am besten geschmeckt) pazienza, es wird nicht das letzte mal gewesen sein…

hilmar h. werner (10.8.08)

ps für herrn holwitt: bei nächster gelegenheit möchte ich dann aber auch mal wieder einen heilbutt mit fleur de sel auf dem teller haben, ganz banal. und für mich auch vielleicht mit einer winzigen prise knoblauch und einem hauch chili.

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Die Geschichte vom Knusperhäuschen am Kanzleramt…

Das neue Regierungsviertel ist auf den selben märkischen Sand gebaut, wie ein kurioses, altes Fachwerkhaus gleich an seinem Rande. Früher stand es verloren im Niemandsland ganz dicht bei der Mauer, am Ende der Straße Alt-Moabit; heute liegt es beinahe im Schatten des Kanzleramts, dessen bekanntester Bewohner von Zeit zu Zeit dem “Hexenhäuschen” seinen Besuch abstattet. Seit bald zwei Jahrzehnten nämlich zaubern hier die Köche eines in Stadt und Land bekannten Feinschmeckerlokals.
Einstmals, heißt es, wachte dort der Bahnwärter über die weltenverbindende Gleisstrecke von Paris nach Moskau, und so lauten Motto und Name auch heute noch: PARIS-MOSKAU.

Unerschrocken überstand der kleine Solitär zwei große Kriege und die Teilung Berlins. Und immer noch sieht man über ruinöses Mauerwerk, grüne Wildnis und Graffiti hinweg, wenn man (im Sommer - auch mittags - von der gemütlichen Terrasse aus) den Blick über das Panorama der neuen Mitte Berlins mit seinen staatlichen Prachtbauten schweifen lässt. Wenig allerdings erinnert noch an die Tristesse der sozialistischen Plattenbauten und des Todesstreifens, die nur einen Steinwurf entfernt verliefen; an ihrer Stelle nimmt der glamouröse Hauptbahnhof Berlins mit seiner in den Himmel wachsenden High-Tech-Silhouette immer mehr den Horizont ein.

Von dort auch kamen wir, meine Begleiterin und ich, um uns das renommierte Knusperhäuschen, das man von der Hoch-Bahn aus so oft hatte liegen sehen, von innen anzusehen. Dezent und freundlich wurden wir an unseren (mit Glück noch reservierten) Platz gewiesen; festlich weiß gedeckt die schwarzen, schlichten Möbel, ein altdeutsch ehrwürdiges Büffet kombiniert mit neo-konstruktivistischer Wandmalerei, ein feiner Hauch von Noblesse durchaus im Einklang mit einer Stimmung unprätentiösen Zuhauseseins. Kurzum: wir fühlten uns wohl, gleich von Anfang an.

Und dann die Küche! Als Vorspeise Gänsestopfleber im Baumkuchenmantel, gefolgt von einer hinreißenden Kombination von Hummer und Weideochsenfilet im Hauptgang. Mich überzeugte das. Meine Begleiterin erfreute sich nicht weniger an zartem gebratenem Kalbstafelspitz auf Kartoffel-Bärlauch-Salat. Als stimmiger Schlussakkord kamen zwei Passionsfruchttörtchen mit Pattaya-Mango zu unserem Tisch, beide ästhetisch wie kulinarisch gleichermaßen gelungen.

Zwei Sorten Wein hatten wir andächtig genossen (einen kräftigen, wohlgereiften Bordeaux vom Château Liversan aus dem Haut-Medoc und einen zarten sächsischen Riesling des Weinguts Proschwitz), die uns von der resolut beratenden Oberkellnerin empfohlen wurden (was wir angesichts einer Auswahl von mehr als 350 Weinen durchaus als gewisse Erleichterung empfanden). Beim nächsten Mal, so nahmen wir uns bei einem Abschiedsblick in die Speisekarte vor, würden wir’s mit einem fertig komponierten Menu mit passender Weinbegleitung versuchen, und dabei, in Vorbereitung eines dritten Besuchs, das Studium der Weinkarte weiter vorantreiben…

Wenn Sie selbst einmal dort sind, dann vergessen Sie nicht das Personal nach seinem Lokal, seiner Geschichte und Lage zu fragen. Vielleicht werden Sie ja auch, wie wir, vom Wirt persönlich in eine angenehm geistreiche Plauderei verwickelt: über Deutschland und die Deutschen, über das Geld und den märkischen Sand….

Hilmar H. Werner
alias GuideAndCompany
bzw. Berliner Tour Guide
(ca. Anf. 2007)

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Wolfram (28.11.2008)

Auch in der Weihnachtszeit: “Genuss verbindet!” - nicht nur Menschen, auch Paris, Berlin und Moskau, die alten Feinde und die neuen Freunde, war doch Berlin immer schon ein gut gedeckter Drehtisch zwischen Ost und West! Darauf erheben wir den Cocktail unseres Hauses: “Gazprom”! Prost, Santé, wasche sdarow’je!

Will aber nicht heißen, dass bei uns die Austern “an Kaviar” serviert werden. Unsere Küche ist eher regional, aber zugleich mit internationalem Flair. Wir nutzen saisonale, frische Produkte, und die sind nun mal häufig deutsch und aus Berlin & Brandenburg , aber wir zaubern daraus eine Küche “von Welt”, mal französisch angehaucht, mal russisch, mal etwas italienisch… Kurzum: gut europäisch - transkontinental!

Hier auch, direkt neben unserem Fachwerkhaus, verliefen einstens die Gleise für den Schnellzug von Paris nach Moskau… Von hier nach dort, von dort nach hier, aber vor allem: vor Ort, in unserem gemütlichen Sommer-Garten, in der Abendsonne, unter der alten Akazie, oder drinnen, in der lauschigen Mansarde oben, oder unten, umgeben von Büffet und Gusseisen aus prächtigen “Gründerzeiten”, und von konstruktivistischer Wand-Kunst der Paula-Anke Gentner, zeitgenössisch und eigenständig nachempfunden.

Zum künstlerischen Ambiente die kreative Küche, aber ohne das aalglatte Parkett und das prätentiöse Gehabe so manchen “Top”-Restaurants… Ins PARIS-MOSKAU kommt, wer sich einfach wohl fühlen, angenehm mit einem netten Gegenüber plaudern und zugleich auf Gourmet-Niveau speisen will; und, nicht zu vergessen: wer ein geistreiches Tröpfchen aus dem wohl-sortierten Wein- und Champagner-Keller genießen möchte!

Bald 25 Jahre gibt’s das “PM”, sturmerprobt und vielgeliebt, ein “Klassiker”, so heißt es, direkt am neuen Hauptbahnhof, beim Kanzleramt, nicht weit vom Reichstag, dem Brandenburger Tor, “Unter den Linden”, und bald auch gleich vor dem stattlichen, neuen Innenministerium. Schon früher, vor dem Fall der Mauer, als wir noch “j.w.d.” waren (“j.w.d.”, das ist Berlinerisch für “janz weit draußen”), “pilgerte” “man” zu uns, und heute sind wir mitten drin, im Zentrum der Hauptstadt. Aber immer noch, was wir stets waren: eine ruhige Oase im Getümmel der Metropole, ein Ort des Entspannens, ein Refugium des Genießens!

Dos wi danje, au revoir, auf Wiederseh’n - demnächst im PARIS-MOSKAU!

Wegbeschreibung: Folget dem roten Stern am Gourmet-Himmel der Hauptstadt (stets leuchtet er über dem Schornstein des “PM”!) und ihr werdet finden, festlich erleuchtet, die kulinarische Krippe!

PS: Übrigens:”Genuss verbindet” - unsere Gäste, aber auch, seit einziger Zeit schon, uns mit unserem Ableger: der “TRAUBE” in der Reinhardtstr. 33, zu Fuß nur ein paar Minuten vom “P.M.” entfernt. Probieren Sie mal, was die alpenländisch inspirierte Küche, das Ambiente von Star-Architekt Kollhoff und der edle Innenhof, unser “Weingarten”, zu bieten haben…!
Zwei gestaltete Etagen bieten unseren Gästen viele angenehme Möglichkeiten… Zwei überraschende Gärten mit allabendlicher Sonne und viel Ambiente im kruden Hauptstadtgetümmel erwarten kultivierte und kenntnisreiche Gäste.
Service und Küche jenseits der vielen Zeitenwechsel, sehr erfolgreich schon fast 25 Jahre…, so steht das “PM” stets kreativ und vielfach sturmerprobt am neuen Hauptbahnhof.

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Ingeborg-43 (14.11.2008) •••••

Auf der Suche nach einer weiteren exklusiven Gaumenschmausadresse, die wir noch nicht besucht hatten, bin ich im Internet mit meinem Mann durch Quipe auf das Paris‹Moskau gestoßen. Ich kann nur sagen, das war ein Volltreffer!
Besten Gaumen-Luxus in einem so ursprünglich-natürlichen Ambiente zu erleben, ist für uns nach einigen anderen Restaurants dieser Kategorie endlich mal wieder ein außergewöhnliches Erlebnis gewesen. Zudem ist die Geschichte des Restaurants recht interessant und sowohl für das eine als auch für das andere Ende der “Strecke” PARIS‹MOSKAU steht sogar französisch und auch russisch sprechendes Personal zur Verfügung. Wir waren zwar anfangs skeptisch, da wir bei Quipe auch sehr kritische Zeilen lasen, allerdings können wir absolut keine der negativen Äußerungen bestätigen. Wir wurden mit einem Maß an Höflichkeit und Zuvorkommenheit bedient, welches wir aus vergleichbaren Restaurants nicht in dieser Form kannten. Unsere Wünsche wurden erfüllt, bevor wir sie aussprechen konnten und selbst unsere Sonderwünsche wurden höflichst in einem kurzen und beratenden Plausch mit den zauberhaften Service-Kräften erörtert und sodann professionell umgesetzt. Wenn sowohl der Hochgenuss des Menüs und des Weins als auch die wohltuende Bedienung und Atmosphäre derartig stimmig sind, dann kann man in Bezug auf den Preis auch wirklich von Wert reden! - Wir haben jedenfalls unser “Gaumen-Juwel” gefunden und werden uns zukünftig regelmäßig im PARIS‹MOSKAU verwöhnen lassen.

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REmake (27.10.2008) •••••

Endlich habe ich es einmal geschafft mit meiner Frau im legendären Paris Moskau zu Abend zu essen. Wir haben ja schon sehr viel Gutes darüber gehört und mussten es nun ausprobieren. Es war absolut spitze. Der Marinierte Thunfisch an Grapefruit war ein sehr leckerer und angenehm frischer Anfang gefolgt von dem sensationellen Pot au feu von Riesengarnelen und Heilbutt. Der Kalbsrücken war super zart und das zweierlei von der Ananas mit Granatapfel war der krönende Abschluss. Die Weinauswahl war spitze und die Mädels im Service absolut charmant und professionell. Liebes Team vom Paris- Moskau: vielen Dank für den schönen Abend und ich verspreche Euch, wir werden uns bald wieder sehen!!! Prost und liebe Grüße vom Österreicher.

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Gambit (24.10.2008) •••••

PARIS-MOSKAU, ein Programm, seit über 21 Jahren unter diesem Namen erfolgreich: Stets ein tolles Haus mit besonderer Leistung, pefektem, entspanntem Service. Sehr kreativ ist die junge Küchenbrigade um den ambitionierten Sven Holwitt.
Auch beim Wein dominiert ein faires, gutes Preis-Leistungs-Kreativitäts Verhältnis. Speziell die täglichen Degustations- Menüs sind eine Verführung zur Sünde ohne Reue ! Die Akustik des alten Fachwerkhauses und manche Kleinigkeit entsprechen nicht den modernsten Standards, dafür ist es eben ein zutiefst historischer Ort mit einem von Anke-Paula Gentner kreiirten Ambiente, dass sich nicht einem schnellschüssigen Zeitgeist anbiedert. Ich komme oft wegen der leichten, raffinierten Fischgerichte, der deutschen Rieslinge und der bezaubernden Service-Damen, die ohne aufgesetzte Schnörkel, kompetent und nett arbeiten…Neuerdings gibt es hier sogar eine russische und eine französische Kellnerin, das heißt Paris-Moskau wird seinem Motto gerecht.

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mehgruma (15.10.2008) •••••

Ich war zum ersten Mal in PM, dabei wollte ich schon lange einmal hin und habe nur nach einem passenden Anlass gesucht. Da ich hier viel Positives über das restaurant gelesen und schon vorher von Bekannten gehört habe, waren meine Erwartungen vor dem ersten Besuch entsprechend hoch. Nach dem Besuch habe ich jedoch eine sehr zwiespältige Meinung. Ich würde mich ohne jeden Einwand in die Reihe von denen einordnen, die ein Lobesgesang auf die Küche in PM einstimmen. Das Essen war ausgezeichnet: kreativ, meisterhaft zubereitet und geschmacklich ein Erlebnis. Da für mich zu einem guten Restaurant nicht nur Essen gehört, sondern auch das Ambiente und der Service, muss ich auch dazu etwas sagen. Das Ambiente ist gewöhnungsbedürftig: kahl und abends relativ dunkel. Der kleine Raum unten ist zur Hälfte durch die Theke besetzt und die Tische stehen so nah bei einander, dass ein Vorbeikommen an den anderen Tischen nicht immer einfach ist. Außerdem ist es bei vielen Besuchern wirklich so laut, dass eine entspannte Unterhaltung kaum möglich ist (es ei denn man sitzt an einem kleinen Zweiertisch). Und nun zum Service: es war einfach katastrophal!!! unfreundlich, unaufmerksam und ständig irgendwie überfordert. Ich musste fast 15 Minuten lang mit leeren Wasser- und Weingläser sitzen, weil die Flaschen nicht auf den Tisch gestellt wurden und keine Servicekraft trotz des Winkens unserem Fünfertisch Aufmerksamkeit schenkte. Ohne einer Extra-Nachfrage wurde auch nicht erläutert, was uns serviert wurde (es ging dabei um zwei Überraschungsmenüs). Die Weinberatung fiel sehr karg aus. Dazu wurde uns noch erklärt, dass der Wein was wir selbst ausgesucht haben zwar da ist, konnte aber uns aus dubiosen Gründen nicht verkauft werden (die im Aufbruch begriffene größere Gruppe aus der oberen Etage hatte angeblich alle Flaschen reserviert - nicht ausgetrunken!!!! und nicht bestellt!!! - zu mitnehmen oder was?). Alles in allem hatte man durchgehend das Gefühl nicht wirklich willkommen zu sein und dies war besonders unangenehm, da wir diese Lokalität zum Feiern eines runden Geburtstags ausgesucht haben. Die Speisen trösteten einigermaßen über die schlechte Bedingung hinweg, aber zum einem Erlebnis wurde der Besuch nicht. Leider!

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65princess65 (03.10.2008) •••••

Das Restaurant mit seinem eigenen Stil.
Das Essen ist nicht gerade perfekt, aber das ist alles nur Geschmackssache. Das Ambiente ist wie im Traum.
Für alle die mal was anderes essen wollen! :P

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Seidls (08.09.2008) •••••

Liebe Leser,

als Betreiber eines eigenen Restaurants sieht man es ja gern, wenn die Gäste zu einem selbst kommen und auch gut berichten.

Auch Gastronomen gehen gern essen und lassen sich noch lieber mit einem guten Service verwöhnen.

Fazit:

Das Paris Moskau ist nicht nur für meinen Schwiegervater die Erste Adresse in Berlin sondern auch für meine Frau und mich. Schön das es das Paris Moskau gibt.

Zitat meines verst. Schwiegervaters Dr. L. Krakesch

“Rezepte von Paul Haeberlin koche ich zu Hause nach und gut essen gehe ich im -Paris Moskau-” -wie recht er hatte-

(Haeberlins Küche liebte er)

André Seidl

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be_berlin (05.09.2008) ••••

Sehr unterschiedliche Erlebnisse. Die Küche war bei jedem Besuch sehr gut. Der Service aber leider sehr wechselhaft. Wenn das Restaurant voll besetzt ist, ist es sehr laut.

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thetanier (05.09.2008) •••••

Ich bin nun mehrfach dort gewesen, im kleinen und im Großen Kreis. Den Enthusiasmus vieler, die hier vor mir geschrieben haben kann ich nicht teilen.
Sicher ist die Küche einer Gourmet-Küche angemessen, die Preise sind es auch. Ebenso sicher ist die Küche nichts außergewöhnliches, die Preise sind es auch nicht.
Allerdings sind Küche und Service nicht konstant, beides schwankt sehr stark - und dann kommt noch der Nasenfaktor hinzu. Prominente und Stammgäste werden hofiert, andere anscheinend nur geduldet damit der Rahmen gewahrt bleibt. Sicher, auch das ist nicht ungewöhnlich.
Und PM ist auch keinen Umweg wert, wenn man mal in Berlin vorbeischaut. Da gibt es weit mehr Plätze, die mindestens ebenso gut sind und die die vom Besitzer hier so löblich erwähnten Eigenschaften ebenfalls aufweisen.
Nun, Quipe zählt Kommentare und nach undurchsichtigen und vor allem nicht vergleichbaren Kriterien vergebene Sterne. Da mag dann schon einmal Platz 1 herauskommen.
Drei Sterne nur, allerdings muss ich dem PM stilgerechtes Ambiente und eine wunderschöne Lage und Einrichtung bescheinigen.

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AnnaKarenina (30.08.2008) •••••

wirklich leckere Küche, aber unsägliches Publikum! Daher nur 3 Sterne…

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kiezreporter (26.08.2008) •••••

kenne ich schon lange, dem wolfram sein lokal.

nouvelle cuisine auf hohem niveau, perfektes restaurant für besondere anlässe.

als paris hilton im hyatt wohnte, verewigte sie ihren besuch mit lippenstift an der wand - paris moscow - wenn das keine liebeserklärung ist!

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hyke (24.08.2008) •••••

Das Paris Moskau ist für mich ein unschlagbarer Klassiker, wenns mal etwas feiner sein soll.Das Angebot an frischen regionalen Produkten, die hier so kreativ verarbeitet werden ist unschlagbar!Die Preise sind natürlich etwas höher aber für das, was man hier bekommt und im Vergleich zu neuen snobistischen Gourmettempeln in Mitte,absolut in Ordnung. ein kleines Fachwerkhaus mit Geschichte. Profi-Service, immer freundlich,komme wieder, definitiv!!!!

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nop (22.05.2008) •••••

Gourmetrestaurant nahe Hauptbahnhof mit dem Charme einer Jugendherberge. Meines Erachtens häufig überschätzt. Speisen waren teils überwürzt, Fleisch nicht wirklich perfekt (dort mag man es immer kurz nach rare) und unser Roséwein ehrlich gesagt eine Enttäuschung. Das klingt jetzt hart, aber angesichts der Preise schaut man doch dann mal genauer hin. Bei einem anderen Besuch waren wir sehr zufrieden, vielleicht lag es an der Tagesform.

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rubinius (19.05.2008) •••••

Ich bin ja gerade erst auf dem Weg die kulinarischen Hochgenüsse der Stadt zu ergründen. Das P M war eines der Ersten in die ich mich zu gediegenem Essen einfand.
Es war großartig. Als Amuse gueule gab es einen Würfel aus Gurkenmousse mit Radieschen-Balsamico Sosse. Der Würfel war durch Stickstoff haltbar gemacht und zerfloss direkt im Mund. Eine Geschmacksexplosion!
Danach gab es ganz unökologisch Rind aus Brasilien, so zart es war unbeschreiblich.
Abgerundet wurde das köstliche Essen durch einen perfekten unaufdringlichen aber sehr sehr aufmerksamen Service.
Der richtige Ort also um einen besonderen Menschen auszuführen.

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lokalreporter (23.02.2008) •••••

Ich war neulich mit dem Auto in Paris, bei Moskau, am Tisch von Wolfram Ritschl /-\ übrigens auf den Tag genau 6 Monaten vor Barbara Streisands Besuch!

Der Chef des Hauses hat zum 5-Gänge Menü geladen, ausgesuchten Wein kredenzt und sich nicht lumpen lassen, auch gleich noch die Gesprächsführung zu übernehmen, alles auf Kosten des Hauses!

Was der aber auch alles weiß! Ich dachte zunächst, mir sitzt der Stenograf der FAZ gegenüber. Kein Thema, dass sich seiner Kenntnis nicht als würdig erweisen würde.

Kein Wunder, dem Hamburger Architektensohn und angehenden Historiker wurde der Sinn für Kaufmännisches bereits in die Wiege gelegt und selbst ein noch so nebensächlicher Schauplatz wird kurzerhand zur kurzweiligen Attraktion erkoren, selbstredend in aller gebührend genuinen Bescheidenheit.

Er zählt nicht nur Politiker zu seinen Gästen – mit den meisten von ihnen steht er auf du und du, seine staatliche Erscheinung stellt ihn ohnehin auf Augenhöhe mit den Männern der Macht – er is[s]t gerne mit Leuten, hat stets einen süffisanten Kommentar für sein Gegenüber parat und zeigt sich obendrein als spendabler Gastgeber [dieses ist sozusagen der Moskauer Aspekt des Lokals].

Sollte irgendwann ein Bürgermeister für die Region um den neuen Berliner Hauptbahnhof gesucht werden, ich vote bereits heute für Wolfram, er wär die Idealbesetzung [an der Seite von Klaus auf dem Frontmobil des CSD. Ja warum denn nicht?].

Typen wie Ritschl braucht das Regierungsviertel, mit ihm als Zugpferd, würd sich so mancher gerne gastronomisch hervor tun.

Das Paris-Moskau ist ein Reduit höchster Güte, wenn man sich von Politikern am Nachbartisch nicht gestört fühlt und auch nichts gegen aparte Servicekräfte einzuwenden hat, sollte man wenigstens einmal im Monat hier einkehren und sich nach allen Regel gastronomischer Aufmerksamkeit bewirten lassen – die Küche: erste Sahne, reinstes Paris ~ Saint Germain.

Ein Kurztrip nach ParisMoskau ist mehr als eine lukullische, es ist eine kulturelle Bereicherung!

Mit der S-Bahn bis Hauptbahnhof, drei Schritte in Richtung Moabit, schon stehen Mann und Frau vor dem kleinen Fachwerkhäuschen [wie der Name, so der Eindruck]. Perfektes Restaurant für großzügige Liebespaare.

Zurück ins First Life nimmt man am besten ein Taxi!





PS. Nach ihrem Auftritt in der Waldbühne, hat Barbara Streisand mit ihrem Mann John das Paris Moskau besucht und sich in der oberen Etage verwöhnen lassen.

Sicher hat sich ihr Evening Manager die vielen Qype-Beiträge zu Gemüte geführt und sich dann entschieden, den Star in Wolframs großzügiges Knusperhäuschen zu führen -> eine gute Entscheidung!

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BerlinMittendrin (04.02.2008) •••••

Ein kulinarisches Kleinod in unglaublich charmanter Atmosphäre.
Genau das Richtige, um seinen Berlin-Besuch zu beeindrucken, den man gerade vom Hauptbahnhof (keine 500 Meter entfernt) abgeholt hat! Oder für ein romantisches Essen zu zweit (Valentinstag!). Oder um sich im Sommer auf die Terrasse mit dem wildromantischen Ausblick zu setzen. Oder um ...

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joman11 (05.01.2008) •••••

Sehr schönes abmiente, wirklich toll. Und es schmeckt echt super.

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adrian (15.12.2007) •••••

Schön das es das Paris-Moskau noch in alter Tradition noch so gibt und noch so hoch gelobt wird.Ich war dort vor über 20 Jahren (1984) und wir waren begeistert.Besonders erinnere ich mich an die fantastischen Blinis.

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EPYQreporter (25.10.2007) •••••

ein abend in einem bahnwärterhäuschen, mitten in berlins mitte.

ausgezeichnete küche, zuvorkommender service. hält sich seit über zwanzig jahren in der ersten liga der berliner spitzengastronomie.

perfekter ort für abende in geschlossener gesellschaft!

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Kasssandra (25.07.2007) •••••

Tjä, nun haben wir es gestern doch auch endlich mal ins PM geschafft, vorsichtshalber erstmal nur zum Mittagstisch. Ohne Auto gestaltet sich der Weg ja nicht so prickelnd: vom Hauptbahnhof noch zwei Stationen mit dem Bus 245, dann noch ein Stückchen zu Fuß und der Killer sind ja wohl die überquellenden (restauranteigenen?) Mülltonnen, an denen man vorbei muss... der Geruch - und der Würgreiz - begleitet uns bis zur Eingangstür und hält uns spontan von einem Tisch auf der Terrasse ab, das ist mir doch zu dicht an der Geruchsquelle.
Begrüsst werden wir sehr nett und haben nun endlich Zeit, dieses legendäre Restaurant auf uns wirken zu lassen. Doch, hat seinen Reiz. Die Speisekarte ist eher übersichtlich, das macht die Wahl nicht unbedingt leichter, aber schlussendlich entscheiden wir uns für ein balsamicogemustertes Parmesanschaumsüppchen vorab und einmal Lammhüfte mit Rosmarinpolenta und Ochsenbäckchen mit Bohnen. Damit uns die Wartezeit nicht zu lang wird, ein Gruß des Hauses: dreierlei Brot - köstlich die beiden dunkleren Sorten -, ein Schälchen mit Kapern und Oliven und zum Dippen sehr aromatisches Olivenöl. Fein :-) Von der Suppe darf ich mal kosten, sehr dezent, sehr lecker. Dann nahen unsere Hauptgerichte... upps, meine Begleitung hat - obwohl das teurere Gericht - vielleicht nur halb soviel auf ihrem Teller (selbst für haute cuisine gerade mal Vorspeisenniveau), und meines ist auch schon recht übersichtlich. Selbst die Bedienung stutzt beim Vergleichsblick, als beide Teller vor uns stehen. Egal, jetzt wird probiert und ich gebe ja auch was ab ;-).
Meine Ochsenbäcken sind Weltklasse, die könnte ich selbst nicht besser machen, der Soßenspiegel sehr aromatisch, die Bohnen ok (ein bisserl zu al dente, macht man bei Bohnen eigentlich nicht) und die drei Minikartöffels eine Fiasko: wir können uns nicht einigen, ob die Konsistenz matschig oder mehlig zu nennen ist, vom Anblick erinnern sie an Salzkartoffeln, schmecken aber nach nix (weder Kartoffel noch Salz), sondern sind nur fettig. Später lasse ich mich aufklären, dass diese in Sahne gekocht wurden... ok, ich bin ein Banause und weiss kulinarische Feinheiten nicht zu schätzen (und werde auch weiterhin MEINE Kartoffeln NIE in Sahne kochen). Mein Gegenüber hatte zwei kleine Lammstückchen (man soll ja auch Mittags nicht so viel essen), davon war eines mittig definitv roh. Nicht rosa, sondern glitschig roh. Bei Rinderfilet mag ich das, ich esse ja auch Tatar, aber bei Lamm? Höchstwahrscheinlich bin ich auch hier nicht auf dem neuesten Stand der Sterneküche? Ich fasse mir ein Herz und spreche unsere Bedienung darauf an. Sie sagt völlig zu Recht, warum wir denn nicht gleich etwas gesagt, dann hätten wir eine neue Hüfte bekommen ;-) Tja, das lag wohl daran, das das Problemstück, obwohl das größere, SO klein war, das es mit drei Happen (davon einer für mich) aufgegessen war, so das bei der Feststellung "roh" nix mehr da war, was man hätte zurückgeben können. Sehr nett fand ich dann aber die Entschuldigung: geschabtes Pfirsichsorbet, absolut lecker. Den Service fand ich angenehm entspannt, locker und doch aufmerksam, das Lokal hat einen leicht verrauchten Charme, die Küche ist definitv hochwertig, aber nicht perfekt genug, ab einer gewissen Preislage schaue ich genauer hin. Wenn uns das Abends (und zu Abendpreisen) passiert wäre, hätte ich mich doch sehr geärgert. Auf dem Rückweg erwischt uns dann noch einmal wie ein Faustschlag die Geruchsexplosion des Müllplatzes und begleitet uns ein Weilchen die Strecke entlang, da sollte wirklich etwas passieren, DAS sollte nicht die letzte Sinneserinnerung an ein unterm Strich doch recht leckeres Mittagessen sein.

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Siri (21.05.2007) •••••

hi fein(st)köstler, hauptstädter, hauptstadtbesucher und gernwasgutesessenwollende,

wie bin ich eigentlich bei QYPE gelandet?? :?
mist, schon veralzheimert... ;-)

QYPEseidank bin ich vor einigen tagen beim stöbern über eine lokalität gestolpert (nämlich über diese), die mich im vorbeifahren schon immer interessiert hat, deren besuch aber aus nicht mehr nachzuvollziehenden gründen bislang ausgeblieben ist...
... was im nachhinein als ignoranz meinerseits eingestuft werden muß!! ;-)

in einer sehr interessanten atmosphäre (siehe andere beiträge & website) bekommt man auserlesenste speisen, die in zusammenstellung, zubereitung und darbietung ihresgleichen suchen!

wer also mal wieder ein umfassend gutes gefühl sucht, wird hier fündig - eine positive überraschung in JEDWEDER hinsicht ist garantiert...

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Balu1803 (07.05.2007) ••••

Nun muss ich doch auch meinen "Senf" dazu abgeben! :-))) Gegessen habe ich dort zwar bei meinem Kurzbesuch dort noch nicht, aber da auch für mich dieses Lokal unter dem Oberbegriff "Besondere Anläße" gespeichert ist möchte ich meine Eindrücke hier kundtun! Ist schon toll dieses alte Haus inmitten der "Pampas von Berlin {Einerseits Einöde und Eisenbahnbrücke(?), andererseits das uralte Gebäude und drinnen komme ich mir vor wie in einer anderen Welt!}-Eigentlich wollte ich nur mal dem Chef einen guten Tag wünschen und mich umschauen wo wir denn wohl die Meisterprüfung meines Bruders, im Falle eines Falles gebührend feiern können- Na das Treffen mit dem Chef war mir verwehrt, weil dieser wichtigeres zu tun hatte und ich mich nicht wie verabredet melden konnte, aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben!
Und (was mich verwunderte) meine begleitung und ich wurden sehr freundlich angesprochen, obwohl wir wir sicher nicht so passend gekleidet waren für ein Lokal dieser Art! - Lach ich glaub wir wären nicht zum Tellerwaschen geschicktworden! ;-)
Und trotz der tollen Einrichtung wünsche ich mir gutes Wetter um im Sommergarten sitzen zu können! - Und dann gibt es auch sicher den 5. Stern.

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heifisch (15.02.2007) •••••

Schwierig, wenn es schon so viele Vorredner gibt, aber so ganz unkommentiert möchte ich meinen Valentinstagsbesuch doch nicht lassen.

Das Paris Moskau ist etwas ganz Besonderes und fällt somit für mich auch in die Kategorie: Besondere Anlässe.

Dies hat einerseits natürlich mit dem hohen Niveau (geschmacklich, aber eben auch preislich) zu tun, aber auch damit, dass man die guten Dinge nur zu schätzen weiß, wenn man sie nicht jeden Tag bekommen kann. :)

Die Einrichtung ist einladend - gemütlich mit dem schönen alten Büffet. Meine Blicke blieben gleich sehnsüchtig an unzähligen Flaschen mit Edelbränden hängen, die sehr verschwenderisch über den Raum verteilt an Säulen und auf Regalen dargeboten wurden.

Unser Essen war 5-gängig, jeweils perfekt mit dem passenden Wein kombiniert und ist mir nur noch als synästhetischer Gesamteindruck (orange-gelb-strahlend, in Spiralen gewunden und mit Diamanten besetzt)in meinem Genießer-Gedächtnis hängengeblieben. Wer soll sich auch diese merkwürdigen Namen merken?

Zum Abschluss haben wir uns noch sehr nett mit dem Chef Wolfram persönlich unterhalten, der sich nur unter größten Schwierigkeiten von seinem Computer (und Qype wie ich vermute) lösen konnte. Ich erfuhr bei dieser Gelegenheit erstaunt, dass das Paris Moskau von Montag bis Freitag ab 12 Uhr einen Mittagstisch anbietet und das zu erstaunlich günstigen Preisen.

Da werde ich mir wohl mal einen besonderen Anlass ausdenken (Hunger), um mittags einmal dort zu essen!

PS: Es hätte mir noch besser gefallen, wenn in dem kleinen Raum nicht an fast jedem Tisch geraucht worden wäre....


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Martin Z. Schröder (10.02.2007) •••••

Zwar bin ich in diesem Haus noch nicht gewesen, aber die Internetseite www.paris-moskau.de hat mich sofort beeindruckt: So viele schöne Fotos von Haus und vor allem: von den Köstlichkeiten! Da muß ich hin!

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vilmoskörte (05.02.2007) •••••

Das bereits Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Fachwerkhaus blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück, wurde aber durchgehend gastronomisch genutzt. Das seinerzeit inmitten der Brache unweit des Grenze zwischen den beiden Berlins gelegene Haus wurde nach umfangreicher Restaurierung 1984 unter dem Namen "Josef" als russisches Restaurant neu eröffnet. Die Ausgestaltung der Innenräume mit konstruktivistischen Elementen (insbesondere in der